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Social Media Benchmarking

Benchmarking und Social Media? Passen diese Begriffe überhaupt zusammen?

Oh Ja! Aufjedenfall!

Was ist Benchmarking?

Benchmarking im herkömmlichen Sinn ist ein Instrument der Marketing-Forschung. Man vergleicht seine Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse mit denen der Konkurrenz.

Ziel ist es, die eigenen Leistungslücken zu erkennen. In der Regel vergleicht man sein Unternehmen mit dem „Best-in-Class“-Unternehmen der Branche, um sich gleich von Beginn der Benchmarking-Methode an mit den „besten“ zu messen.

Im ersten Schritt (Vergleichen) erheben wir Daten, plausibilisieren sie und werten sie anschließend aus.

Die Ergebnisse sollten dabei übersichtlich dargestellt werden, um die nachfolgenden Schritte zu erleichtern.

Im zweiten Schritt (Lernen) versuchen wir die Probleme und Leistungslücken zu erkennen. Dabei sollten wir uns, wie oben genannt, an den leistungsstärksten Unternehmen unserer Branche orientieren.

Wenn wir alle notwendigen Daten erhoben und die Leistungslücken erkannt haben, können wir mit dem dritten Schritt (Konzipieren) beginnen. Wir suchen nach Optimierungsmöglichkeiten und Lösungen, die bestehenden Lücken zur Konkurrenz zu schließen. Wir orientieren uns dabei an bereits erfolgreichen Konzepten der Konkurrenz, ohne diese zu kopieren.

Manch einer findet das jetzt vielleicht etwas komisch und möchte sich keinesfalls etwas bei der Konkurrenz abschauen, doch diese Art von externem Benchmarking betreiben große Konzerne am laufenden Band. Manchmal kommt es sogar vor, dass sich zwei Unternehmen gegenseitig Daten zur Verfügung stellen, um die Benchmarking-Analysen zu erleichtern. Dies kommt allerdings eher selten vor. In den meisten Fällen weiß das Unternehmen, welches als Benchmark definiert ist, nichts von seiner funktionalen Rolle.

Kommen wir zu Schritt 4 (Optimieren). Die von uns in Schritt drei festgelegten Maßnahmen werden nun umgesetzt. Auch hier ist Vorsicht geboten. Man sollte sich an der Konkurrenz orientieren, und deren Ideen als „Benzin“ für unser eigenes kreatives Feuer sehen, aber die Mitbewerber niemals kopieren.

Nun spiegeln wir das ganze auf den Bereich Social Media wieder:

Wenn wir von Benchmarking im Social Media Bereich sprechen, meinen wir nicht das vergleichen unserer Produkte und Dienstleistungen mit denen der anderen. Nein, wir verstehen darunter das vergleichen unserer Social Media Auftritte und Aktivitäten mit denen der anderen. Hierbei müssen wir uns auch keinesfalls an dem Social Media Management unserer Branche orientieren, sondern können uns ganz frei bewegen und neue Eindrücke sammeln. Was brachte viele Interaktionen auf anderen Seiten? Wie haben andere ihr Instagram-Profil „aufgehübscht“? Diese Recherche und Ideensammlung verstehen wir unter Social Media Benchmarking.

Die Vorgehensweise bleibt dabei gleich wie beim herkömmlichen Benchmarking, nur geht es hier nicht um Produkte oder Dienstleistungen, sondern um Social Media Techniken und Content.

Die Leistungsstärksten Unternehmen sind nicht die mit dem besten Umsatz, sondern die mit der erfolgreichsten Social Media Strategie.

Für mehr Informationen zum Social Media Marketing besucht doch unseren Blog unter:

https://medinauten.com/#!/blog

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